Kommentar: Deeskalation muss man auch wollen

26. Mai 2017
So, jetzt habe ich eine Nacht drüber geschlafen. Der Ärger über den unberechtigten Elfmeter ist verrauscht. Eintrachts knappe 0:1-Niederlage gegen den übermächtigen VfL aus Wolfsburg ist ärgerlich, streng genommen aber ein Ergebnis, das sich die Eintracht selbst zuzuschreiben hat. Aus dem Spiel heraus kein Tor zugelassen, das ist super, allerdings auch keins geschossen, das ist suboptimal. Denn Fußball ist nun einmal das Spiel, das man nur durch mehr Tore schießen als der Gegner gewinnt. Shit happens, Schwamm drüber, Montagabend,  20. 30 Uhr, neue Chance. Der Tempel muss ein Hexenkessel werden. Nur dann haben die Löwen eine Chance. (mehr …)

VfL Wolfsburg gewinnt nach fragwürdigem Handelfmeter

26. Mai 2017
Wolfsburg. In einem jederzeit packenden und von vielen Zweikämpfen geprägten erstem Relegationsspiel gewann der VfL Wolfsburg knapp mit 1:0 (1:0) durch einen von Mario Gomez verwandelten Handelfmeter (35.) gegen Zweitligist Eintracht Braunschweig. In der mit 29.100 ausverkauften VW-Arena entwickelte sich von Beginn an ein temporeiches und von beiden Teams sehr engagiert geführtes „Schicksalsspiel“. Die entscheidende Szene verlief denkbar unglücklich für die Braunschweiger Eintracht, da der Handelfmeter durchaus fragwürdig und zu allem Überfluss auch noch nach einem vorangegangenen Handspiel von Mario Gomez zustande kam. (mehr …)

Should i stay or should i go – Quo vadis, Eintracht?

25. Mai 2017
Fleißige Leser der Braunschweiger Zeitung, wovon es allerdings immer weniger gibt, wie die Zahlen auf www.ivw.eu belegen, mussten in dieser Woche glauben, es gibt derzeit nichts Wichtigeres als die Relegationsspiele zwischen dem Erstligisten VfL Wolfsburg und Zweitligist Eintracht Braunschweig. Dabei ist es, sind es, nur zwei Fußballspiele. Zugegeben, nicht ganz unbedeutende, aber dennoch nur Fußballspiele. Oder steckt doch mehr hinter dem medialen Showdown , den BZ, nB und andere Medien veranstalten?  (mehr …)

Nur ein 2:1-Erfolg gegen Absteiger Karlsruher SC

21. Mai 2017
Der letzte Spieltag in der 2. Bundesliga sollte aus Sicht von Eintracht Braunschweig vor allem zwei Geschichten erzählen. Zum einen die von der Wiedergutmachung der auch heute noch unerklärlichen Leistung beim 0:6 in Bielefeld, und zum anderen die vom Fußball-Märchen, das manchmal eben doch wahr wird. Doch aus beiden wurde nichts. Zwar gewannen die Löwen ihr Heimspiel gegen den Absteiger Karlsruher SC mit 2:1, doch von einer überzeugenden Leistung waren die Löwen doch zu sehr entfernt. Und das hätte nicht gereicht, wenn Hannover in Sandhausen verloren hätte. Was sie nicht haben (1:1 in Sandhausen). (mehr …)

Relegation – so geht’s

21. Mai 2017
Derzeit wird viel darüber diskutiert, wie Relegation geht. Die RUNDSCHAU-Redaktion hat recherchiert und das hier bei Wikipedia gefunden: Im deutschen Profifußball gibt es seit der Saison 2008/09 wieder Relegationsspiele um Auf- und Abstieg. Der Drittletzte der Bundesliga und der Dritte der 2. Bundesliga tragen zwei Entscheidungsspiele um einen Platz in der höheren Spielklasse aus. Es hat diejenige Mannschaft zunächst Heimrecht, deren Liga ihren letzten Spieltag der Saison zu einem früheren Zeitpunkt austrug als die Liga der gegnerischen Mannschaft. Hierdurch soll die Mannschaft, die durch eine kürzere Pause zwischen letztem Spieltag und Relegationshinspiel benachteiligt ist, durch das Heimrecht im Rückspiel einen möglichen Vorteil zugesprochen bekommen. Bei den Relegationsspielen zwischen Zweit- und Drittligisten hat zunächst der Drittligist Heimrecht. (mehr …)