Hochwasserlage in mehreren Ortschaften der Gemeinde Lehre

 

Am 26. Juli wurden gegen 5 Uhr die ersten Feuerwehren der Gemeinde Lehre wegen einer Hochwasserlage alarmiert.

In den folgenden zwei Stunden wurden alle verfügbaren Ortsfeuerwehren der Gemeinde nachalarmiert.

Haupteinsatzorte waren die Ortschaft Essehof, in der die Hordorfer Straße komplett unter Wasser stand, sowie die Ortschaft Essenrode, wo die Schloßstraße, der Kirchring sowie der Bäckerberg betroffen waren.

In Essehof galt es die Straßen von den Wassermassen zu befreien, sowie anschließend einige vollgelaufene Keller leerzupumpen.

Das Wasser stand teilweise 30-40 cm hoch auf den Straßen, und es floss noch immer Wasser nach.

In Essenrode waren vorrangig die genannten Straßen freizupumpen. Um vollgelaufene Keller kümmerten sich viele Anwohner in „Eigenregie“.

Da die Einsatzkräfte der Feuerwehr nicht ausreichten, wurden noch THW-Einheiten aus Helmstedt und Schöningen dazugezogen.

Das THW hat schon außerhalb der Ortschaft Essenrode versucht, das Wasser in geeignete Bahnen zu leiten, um so zu verhindern, dass die Wassermassen weiter in die Ortschaft dringen.

Weiterhin gab es einige Einsatzorte in Flechtorf, Klein Brunsrode und Lehre abzuarbeiten.

Im Feuerwehrhaus Lehre wurde eine Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) aufgebaut, von wo aus die Einsatzkräfte koordiniert und eingesetzt wurden.

Mittags begann die Lage sich langsam zu entspannen. Neben rund 110 Einsatzkräften der Feuerwehr mit 16 Fahrzeugen, war das THW mit sieben Fahrzeugen und 27 Helfern im Einsatz. 

 

Eingesetzte Feuerwehren:

Beienrode, Essehof, Essenrode, Flechtorf, Groß Brunsrode, Lehre, Wendhausen, sowie der stellvertretende Gemeindebrandmeister.

 

Rainer Madsack