Niederlage in Augsburg: VfL-Serie gerissen

Augsburg. Am dreizehnten Spieltag der Fußball-Bundesliga ist die Serie unter dem neuen VFL-Cheftrainer Martin Schmidt gerissen. Die Wölfe unterlagen mit 1:2 (1:0) beim FC Augsburg vor 26.541 Zuschauern in der WWK-Arena. Der frühe Platzverweis für Maximilian Arnold (11.) erschwerte die Aufgabe, die durch den Treffer von Daniel Didavi (40.) von den Wölfen fast noch gelöst werden konnte.

Im Vergleich zum Heimsieg gegen den SC Freiburg rückte Divock Origi für Yannick Gerhardt in die Startformation. Die Wölfe hatten sich auf ein kampfbetontes, intensives Duell auf einem hohen physischen Level vorbereitet.

Doch über die gesamte Spielzeit war die Bürde der frühen Dezimierung durch die vermeintliche Notbremse von Maximilian Arnold (11.) zu hoch. Schiedsrichter Tobias Stieler hatte die Situation zuerst mit der gelben Karte bewertet, sich aber anschließend nach Einsicht der Videobilder umentschieden. Zu selten schafften es die Wölfe sich dem Druck der Augsburger zu entziehen. Die Anzahl der abgegebenen Torschüsse fiel mit 23:4 deutlich für die Gastgeber aus. Auch in anderen relevanten Statistiken waren die Augsburger besser. Um so überraschender war die Führung der Wölfe (40.) vor der Pause als Daniel Didavi einen haltbaren Schuss ansetzte, den Marvin Hitz etwas unglücklich ins eigene Tor passieren ließ.

Nach der Pause drehten die Fuggerstädter das Spiel durch Tore von Gregoritsch (51.) und Finnbogason (78.).

Zahlen und Fakten zum Spiel:

FC Augsburg: Hitz – Opare, Danso (46. Hinteregger), Gouweleeuw, Max – Khedira (23. Koo), D. Baier – Er. Thommy (88. Heller), Gregoritsch, Caiuby – Finnbogason

VfL Wolfsburg: Casteels – Verhaegh (87. Dimata), Brooks (70. Udoukhai), Knoche, Tisserand – Guilavogui, Arnold (46. Gerhardt) – Didavi, Malli – Origi – Gomez

Tore: 0:1 Didavi (40.), 1:1 Gregoritsch (52.), 2:1 Finnbogason (78.)

Gelbe Karten: Thommy / Didavi, Origi

Rote Karte: Arnold (11., Notbremse)

Zuschauer: 26.541 am Samstagnachmittag in der WWK Arena

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Hamburg)