Sprengung der Sendetürme in Cremlingen – Abbenrode

Am 29. Januar wurden die Sendetürme des Senders Cremlingen-Abbenrode, einer ehemaligen von der Media Broadcast GmbH betriebenen Sendeanlage für Mittelwelle, durch die Firma Otto Freerk gesprengt. Sprengmeister Karl-Heinz Bühring zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis und berichtete, dass alles nach Plan verlaufen sei. 

Ende September 1962 wurde die Anlage mit dem Programm des Deutschlandfunks das erste Mal im Betrieb genommen. 1978 musste der ehemals 240 Meter hohe Turm, mit Inkrafttreten des Genfer Wellenplans, auf 188 Meter gekürzt werden. Mit dieser Sendeanlage konnten weite Teile der ehemaligen DDR erreicht werden. Seit Dezember 2015 ist die Sendeanlage abgeschaltet.

„Mit der Sprengung der Sendemasten geht ein „Wahrzeichen“ der Gemeinde verloren, welches über 55 Jahre lang Orientierungspunkt zum Beispiel nach langen Autofahrten gewesen ist“, sagt Bürgermeister Detlef Kaatz. Viele Interessierte, auch aus den benachbarten Ortschaften, kamen vorbei, um den Fall der Türme mitzuerleben.

Joana Metzkes

Foto: Gemeinde Cremlingen